Ich habe endlich meinen Cricut eingeweiht.

 

Die Vorgeschichte

Der Cricut Maker stand schon lange auf meiner Wishlist. Da er schon einen ordentlichen Preis hat (finde den Preis angemessen für das, was der Maker kann, aber es ist halt ein Batzen, den ich nicht einfach so hatte), hab ich angefangen zu sparen und neulich konnte ich einen Rabatt nutzen und so durfte der Cricut Maker 4 bei mir einziehen.

Und dann stand er da, ausgepackt auf meinem Esstisch. Und ich hab mich nicht rangetraut, weil das Ding schon ein bisschen furchteinflössend ist am Anfang. Ich hatte Angst, dass ich etwas falsch mache und dann hab ich lieber nichts gemacht. Mich aber sehr über mich selbst geärgert.

Nachdem er sich also schon eine Weile akklimatisieren konnte und ich auch das Cricut-Abo habe, hab ich mich mal ins Design Space eingeguckt und dann entschieden: jetzt oder nie! Es kann ja nicht viel schiefgehen.

 

Der Cricut Maker 4 – was ist das und wie geht´s?

Der Maker 4 ist eine intelligente Schneidemaschine, die fast alle Materialien schneiden oder gravieren kann. Es gibt natürlich unzählige Zusatzteile und Materialien. Man verbindet den Maker mit dem Laptop (oder Handy, hab ich aber noch nicht ausprobiert) und geht in den Design Space. Dort kann man sich aus bereits vorhandenen Motiven aussuchen was man nutzen will. Man kann auch eigene Texte eingeben. Soweit ich das verstanden habe, kann man auch eigene Motive verwenden, aber die Möglichkeit hab ich noch nicht benutzt.

Wenn man sich soweit das Motiv ausgesucht hat, dann gibt man der Maschine das „Go“ und das Programm führt einen durch den Ablauf. Am Ende spukt die Maschine dann das fertige Motiv aus.

In meinem Cricut-Paket war eine Grundausstattung an Materialien dabei, sodass ich sowohl Papier als auch Folie ausprobieren konnte. Da ich noch keine Möglichkeit habe die Iron-On-Folie aufzubügeln/ aufzupressen, hab ich das Material noch nicht getestet.

Immer wieder gibt es bei Cricut Sale, sodass man sich bei Materialien eindecken und etwas sparen kann.

 

Meine ersten Versuche

Bisher habe ich mich an Papier und die Vinyl-Folie gewagt. Beim ersten Papierschnitt bin ich gescheitert, weil ich das falsche Papier eingestellt habe und alles zerkratzt war. Aber gut, das passiert. Mit der Vinyl-Folie war ich erfolgreicher und habe ein Blütenmotiv sowie meinen Namen ausgeschnitten und meine Trinkflasche damit verschönert. Ich habe hier die wieder abziehbare Folie verwendet, weil ich nur die hatte. Auf einer Trinkflasche könnte man natürlich auch Folie, die fest drauf bleibt. Aber die hatte ich nicht. Und ich wollte es ja ausprobieren.

Trinkflasche mit vinylfolie von cricut

 

Mir gefällt das Ergebnis richtig gut und ich hab mir schon eine Liste geschrieben, was ich noch alles ausprobieren möchte. Der Cricut Maker 4 wird jetzt häufiger in Benutzung gehen, ich bin wirklich neugierig, was man alles machen kann.