HoNarro, ihr Mäschgerle! Mit dem Schmotzige Dunschdig beginnt in der Schwäbisch-Alemannischen Fasnacht die närrische Zeit. Auch ich werde mich als Gartenzwerg nachher noch ins Getümmel stürzen, allerdings nur ein bisschen, denn ich hab mir einen Schnupfen eingefangen. Möp.
Der Schmotzige hat nichts mit schmutzig zu tun, sondern mit dem alemannischen Wort für Schmalz/Fett. Denn früher war der Donnerstag vor Aschermittwoch der letzte Tag vor der Fastenzeit, an dem geschlachtet werden durfte. Außerdem wurden im Fett ausgebackene Leckereien hergestellt und gegessen, bevor die Fastenzeit begonnen hat. Diese Tradition der Scherben (hat nix mit zerbrochenem Porzellan zu tun) gibt´s heute noch und ich hab euch ein Rezept dafür mitgebracht.
Was ihr braucht:
(ca. 20 Stück)
2 Eier
30g Zucker
1Päckchen Vanillezucker
3 EL Saure Sahne
250g Dinkelmehl + ca. 100 g
Puderzucker zum Bestreuen
So geht´s:
- Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen.
- Saure Sahne unterrühren.
- 250g Dinkelmehl hinzufügen und solange Rühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
- Den Teig für ca. 1 h im Kühlschrank ruhen lassen.
- Fritteuse anmachen und das Fett erhitzen.
- Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal durchkneten bis er nicht mehr an den Händen klebt.
- So dünn wie möglich ausrollen und mithilfe eines Pizzaschneiders in kleine Stücke schneiden.
- Sobald das Fett bereit ist die einzelnen Stücke ins Fett geben. Vorsicht, damit ihr euch nicht verletzt!
- Die Stücke ca. 4 min. ausbacken, dabei einmal wenden.
- Kurz abtropfen auf Küchenpapier.
- Dann die Scherben mit Puderzucker bestreuen und am Besten gleich warm essen!








