Mein allererstes Mal Frankfurter Buchmesse – Eindrücke

Ich bin immer noch ganz begeistert! Zum allerersten Mal (und ich hab mich während des Rundgangs einige Male gefragt, warum ich vorher noch nie da war) war ich auf der Frankfurter Buchmesse. Eigentlich war es auch dieses Jahr nicht wirklich geplant, aber ich hab schon festgestellt, alles was irgendwie nicht so geplant war in meinem Leben, hat sich als Glücksgriff erwiesen. Alles begann damit, dass ich vom Gmeiner-Verlag zu einem Blogger-Autoren-Treffen auf der Buchmesse eingeladen wurde. Und da ich eine sehr liebe Freundin habe, die in Frankfurt wohnt und genauso buchverrückt ist wie ich, haben wir schnell entschlossen uns einen Mädels-Tag auf der Buchmesse zu gönnen. Also noch schnell ein paar Termine verteilt (danke an alle Gästeführer, die für mich eingesprungen sind), Fernbus-Tickets gebucht, eine Messeticket geordert und schon konnte es dann los gehen. Ich war so gespannt, dass ich mich total auf die Reise gefreut habe. 

Und am Freitag ging´s dann also los. Erstmal treiben lassen und das Flair atmen. Wir stromerten also durch Halle 3.0 und waren völlig überwältigt von den vielen tollen Ständen und Ideen. Beim Treffen am Gmeiner-Stand hatten wir einen sehr netten Plausch mit Autor Armin Öhri, der uns verraten hat wie er so schreibt, woher er seine Ideen hat und was er so alles liest. Er hat so begeistert von seinen Büchern gesprochen, dass diese definitiv auf meine Leseliste wandern. Nachdem wir noch geschwärmt haben wie schön die Cover bei Gmeiner sind (typisch Kunsthistoriker :-)), sind wir ein bisschen weiter, haben sehr nette Mädels am Stand von forever by Ullstein getroffen und uns in den Newsletter eingetragen. 

Selbstverständlich mussten wir auch in Halle 4.1 vorbei, wo die Kunstverlage sind, doch da war die Atmosphäre sehr kühl und gar nicht so einladend wie in der wuseligen Halle 3.0. Natürlich haben wir uns noch den Pavillon von Finnland, dem Gastland dieses Jahr, angeschaut und waren begeistert. Das Motto „Finnland.cool“ ist sehr gut umgesetzt worden und man hat sich dort wohlgefühlt. 

Verwirrt waren wird ein bisschen, dass man so viele Werbeflyer und Papier in die Hand gedrückt bekommen hat, aber kaum Werbeartikel. Irgendwie behält man doch Kugelschreiber etc. eher als so Programmflyer, finde ich zumindest. 

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Schließlich waren wir völlig am Ende und haben den Abend am Döner-Bötchen am Main ausklingen lassen und zuhause unsere Schätze begutachtet. Denn zwar kann man an den Fachbesucher-Tagen keine Bücher kaufen, aber so Kleinkram wie lustige Postkarten oder Brettchen mit Sprüchen, die kann man kaufen (die Logik dahinter hab ich auch nicht verstanden).

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 In der Pressemitteilung habe ich gelesen über 275.000 Leute waren insgesamt auf der Messe, das ist eine ziemlich unvorstellbare Zahl für mich. An den Fachbesucher-Tagen – bzw. am Freitag, ich war ja nur ein Tag da – ging´s von der Menge an Leuten jedoch. Man musste nirgends anstehen, man konnte überall hin und fragen, hat alles mitbekommen. Das war sehr schön. Leider hat es dann nicht mehr für ein Treffen mit Dorothea Stiller gereicht, aber ich hoffe, dass es nächstes Jahr klappt. Ich hätte dich nämlich echt gern mal in live getroffen, nicht immer nur per Mail…

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Für mich ist klar, dass es nicht das letzte Mal war, dass ich zur Buchmesse gefahren bin – nächstes Jahr wird gleich im Kalender eingetragen. Ein liebes Dankeschön an den Gmeiner-Verlag für das nette Treffen an eurem Stand, das war für mich eins der Highlights meines Besuchs

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I was for a day at the book fair in Frankfurt. It was the first time, that I was there and it was wonderful. I was invited to an event by a publisher for a talk between authors and bloggers, which was a great idea. Then I walked around the fair with a friend and decided to come back next year!

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