Da geht noch was

Film mit Florian David Fitz?! Alles klar, den muss ich sehen 🙂 Also war ich mit einer Freundin im Kino und erwartete eine Komödie über Familien, Beziehungen und alltägliche Schwierigkeiten…Am Ende fand ich den Film großartig, aber er war anders als ich erwartet hatte.
Conrad erträumte sich immer schon eine Bilderbuch-Werbe-Welt, weil er unter seinem Vater litt, nur die Mutter stand ihm nahe. Als Erwachsener versucht er in genauso einer Welt zu leben, in Frankfurt – fernab von seinen Eltern in München. Jährlich zum Geburtstag der Mutter geht´s zurück in die Heimat. Sein Sohn Jonas sieht´s pragmatisch – nett sein, kostet 🙂 
Doch als es dieses Mal zum Geburtstagstreffen mit Helene kommt, lässt sie die Neuigkeiten aus dem Sack: Sie hat Vater Carl verlassen, bereits einen neuen, italienischen Freund und bittet Conrad ein kleines, geheimes Päckchen im Haus zu verstecken. Conrad möchte ihr diesen Wunsch erfüllen – möglichst ohne dem Vater zu begegnen – und dann so schnell wie möglich mit Sohnemann ins Urlaubstraumparadies, wo seine Frau Tamara bereits weilt. Doch Conrad findet seinen Vater recht verwahrlost, einsam und im Selbstmitleid badend vor, und empfindet Mitleid. Als Carl auch noch in den leeren Pool stürzt und später auf dem Flughafen von einem dieser Alte-Leute-Transport-Golfwägen umgefahren wird und sich dabei verletzt, rücken alle Ferienpläne in weite Ferne, denn Conrad und Jonas müssen bleiben und sich um Carl kümmern. Mit der Zeit raufen sich die drei Generationen zusammen und lernen sich besser kennen. Alle drei haben Probleme mit den Frauen: Carl trauert Helene nach, kann sich aber nicht aufraffen zu ihr zu gehen und um sie zu kämpfen, Conrad muss erkennen, dass seine Bilderbuch-Traum-Ehe doch vielleicht nicht so bilderbuch-träumerisch ist und Jonas Francis (damit er später mal in Harvard Karriere machen kann, dabei sieht´s grad notenmäßig nicht so prickelnd aus auf dem Elite-Gymnasium am Bodensee :-)) ist zum ersten Mal verknallt – ins Nachbarmädchen Kim. 
Und schließlich kommt Conrad hinter den Grund warum Helene sich von ihrem Mann getrennt hatte und ihr Leben genießen will (das geheime Päckchen bringt ein bisschen Licht ins Dunkel!). Er versucht, ohne das Geheimnis der Mutter zu verraten, seinem Vater klar zu machen, dass er um Helene kämpfen muss. Am Ende schließlich hat´s Carl kapiert und bietet alles auf, was er hat. Doch ob es klappt? Welches Geheimnis Helene hat und wie der Film schließlich endet, findet ihr am Besten selbst raus. 
 
Da geht noch was ist ein wunderschöner Film über Familienzusammenhalt und Träume. Auf jeden Fall sehenswert, nicht nur für Fans von Florian David Fitz 🙂 
Eure Ines
 
Foto: Cinestar Konstanz

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