Was will ich sehen? – Theater Konstanz Spielzeit 2017/18

Vor einer Weile kam das neue Heft für die nächste Spielzeit des Theaters Konstanz. Natürlich werde ich auch dieses Mal mein Abo verlängern. Welche ich auf jeden Fall sehen möchte, egal ob ich die Stücke im Abo habe oder nicht, stelle ich euch heute vor:

Penthesilea |Heinrich von Kleist | Regie: Leonie Böhm | Werkstatt | Premiere: 1. Oktober 2017

Das Stück von Kleist habe ich nicht in der Schule lesen müssen, bin aber sehr gespannt wie es umgesetzt wird. Es spielt zur Zeit des Troja-Krieges und zeigt den Kampf zwischen Penthesiela, der Königin der Amazonen, und Achill, Griechenlands größtem Kämpfer. Wie man diesen Kampf, in den man natürlich viel reininterpretieren kann, auf der Werkstatt-Bühne aufführt, darauf bin ich gespannt.

Jesus Christ Superstar | Rock-Oper von Andrew Lloyd Webber/Tim Rice | Regie: Ingo Putz | Stadttheater | Premiere: 24. November 2017

Von dieser Rock-Oper habe ich bisher nur gehört, sie aber noch nie live gesehen. Da ich aber gerade „Cats“ im Deutschen Theater in München gesehen habe, und ein großer Fan von Musicals bin, bin ich gespannt auf die Umsetzung dieses Stückes. Mit dem Regisseur und seinem Team arbeite ich eventuell nächstes Jahr für ein Projekt zusammen, daher bin ich doppelt neugierig darauf.

Nathan der Weise | Gotthold Ephraim Lessing | Regie: Mark Zurmühle | Spiegelhalle | Premiere: 9. Dezember 2017

Vermutlich werden jetzt einige den Kopf schütteln, aber ich hab diese Geschichte sehr gern gelesen, als ich sie damals in der Schule lesen musste. Ich war nicht immer begeistert von der Wahl der Lektüren im Deutschunterricht, aber diese hier hat mir wirklich gefallen und ich kann mich erinnern, dass ich in der dazugehörigen Klausur auch eine gute Note hatte. Inszeniert wird das Stück vom neuen Oberspielleiter und aufgeführt in der sehr wandelbaren Spiegelhalle.

Salome | Einar Schleef nach Oscar Wilde | Regier: Vera Nemirova | Stadttheater | Premiere: 23. März 2018

Die Figur der Salome, die den Kopf von Johannes dem Täufer fordert, ist eine der bekanntesten Figuren der Kunstgeschichte. Wie Oscar Wilde und schließlich Einar Schleef die Geschichte der Salome auf die Bühne bringen, darauf bin ich sehr gespannt.

Die Jungfrau von Orleans | Friedrich Schiller | Regie: Johanna Wehner | Spiegelhalle | Premiere: 2. Juni 2018

Auch diese Geschichte ist öfters mal Thema in der Kunstgeschichte mal sehen wie Johanna Wehner die Figur von Johanna von Orleans auf die Bühne bringt. Mit ihrer Inszenierung des „Tell“ bin ich nicht so warm geworden, „Oh wie schön ist Panama“ fand ich super.

Cyrano de Bergerac | Edmond Rostand | Regie: Mark Zurmühle | Freilichtinszenierung auf dem Münsterplatz | Premiere: 22. Juni 2018

Ich bin ein großer Fan des Freilichttheaters auf dem Münsterplatz. Die Nordfassade des Münsters als Kulisse oder als Kulissenhintergrund gibt den Inszenierungen ein ganz eigenes Flair, daher freue ich mich auf die Geschichte von Cyrano und Roxane…

Adams Äpfel | Anders Thomas Jensen in der Bühnenfassung von K. D. Schmidt | Regie: Ingo Putz | Spiegelhalle | Premiere: 30. September 2017 | Junges Theater

Die Geschichte um den unbeugsamen Pfarrer Ivan und seinen schwersten Schützling Adam habe ich mal vor einigen Jahren im Studium bei einer Skandinavischen-Film-Nacht gesehen und hoffe auf eine interessante Umsetzung für die Bühne durch das Junge Theater.

Der Bär, der nicht da war (Weihnachtsmärchen für 3+) | Oren Lavie | Regie: Magdalene Schaefer | Werkstatt | Premiere 26. November

Ja, ich bin 3+ und damit darf ich das angucken! Ich liebe die Weihnachtsmärchen vom Stadttheater Konstanz, die nicht nur was für die Kinder sind. Sie entführen einen immer in eine Land voller Magie und stellen einem Fragen, über die man auch als Erwachsener nachdenken kann. Die Beschreibung dieses Stücks klingt sehr philosophisch und ich lasse mich gern überraschen wie diese Fragen für die Zielgruppe 3+ umgesetzt werden.

Das Kind der Seehundfrau (Musiktheaterstück) | Sophie Kassies | Regie: Ingo Putz | Werkstatt | Premiere: 12. Mai 2018

Ein Stück, das für 7+ ausgegeben ist, das mich von der Thematik aber angesprochen hat und das ich deshalb sehen will. Von der Grundtendenz scheint es ein bisschen wie „Arielle“ zu sein, nur dass es die Geschichte nach dem scheinbaren Happy End weitererzählt, mit dem viele Disneyfilme enden.

 

 



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